BMW dreht in Kiew einen Werbespot für den neuen 2er

Die Brücken über dem Dnipro in der ukrainischen Hauptstadt sind mehr als einmal zur Bühne hinter der Werbung für internationale Automarken geworden.

Und das ist leicht zu erklären, denn der Dnipro in der Region Kiew erstreckt sich über mehr als eineinhalb Kilometer. Näher zum Schwarzen Meer dehnt sich der Dnipro stellenweise bis zu 20 Kilometer weit aus. Zahlreiche Brücken überqueren den Fluss und sorgen für märchenhafte Bilder.

Der Dnipro (im Deutschen auch als Dnjepr oder Dnepr transkribiert) ist ein 2201 km langer Strom, der durch die Ukraine, Weißrussland und Russland fließt. Er ist der drittlängste Fluss in Europa und seit einer Anlage von fünf Schleusen auf rund 1700 km schiffbar – davon liegen mehr als 900 km in der Ukraine.

Zum ersten Mal wurde die Brücke über dem Dnipro in Kiew bereits im Jahre 1115 urkundlich erwähnt. Aktuell gibt es in Kiew 8 Brücken unterschiedlicher Länge die über den Dnipro führen und noch eine weitere Brücke befindet sich momentan im Bauprozess. Es ist diese unvollendete Brücke, die seit Jahren gebaut wird – ein Kiewer Analog zum Berliner Flughafen BER. Genau diese Brücke wird häufig für Werbespots gefilmt.

Es ist nicht notwendig, in die USA zu reisen, um Fotos von der Brooklyn Bridge oder der Golden Gate Bridge aus zu schießen, wenn die gleichen atemberaubenden Aufnahmen in der Ukraine gemacht werden können.

Im Oktober veröffentlichte BMW auf seinem YouTube-Kanal ein Werbevideo für das erste BMW 2er Gran Coupé. In einem zweiminütigen Video durchquerte eine neue Limousine die Straßen und Brücken von Kiew. Als Kulisse für die Innenaufnahmen diente eine historische Villa im Zentrum Kiews.

Interessanterweise ist BMW nicht der erste Automobilhersteller, der sich für die Verwendung der unvollendeten Brücke über dem Dnipro in seiner Werbung entscheidet.

2016 wurde Werbung für die neue Mazda-Linie auf der Brücke gedreht – damals war die Brücke noch mit einem Baugerüst zugedeckt.

Später zeigte Nissan auf dieser Brücke die Fähigkeiten seines neuen Sportwagens Nissan GT-R.

Offenbar war Opel einer der ersten, die Kiew entdeckte – 2009 drehten sie ein dreiminütiges Video im James Bond-Stil für den neuen Opel Astra.

Der brandneue Opel überquerte damals die Paton-Brücke – die monumental geschweißte Stahlbrücke wird zu den Wahrzeichen der ukrainischen Hauptstadt gezählt.

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